Integration durch Sport

Bungee Run mit dem HSB

Integration durch Sport lautet der Titel und die Intention der bundesweiten Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes und seiner Mitgliedsorganisationen mit dem Ziel über Bewegungs-, Spiel-, und Sportangebote zur gesamtgesellschaftlichen Integration von Migrantinnen und Migranten beizutragen. Mit der Umsetzung des Programms „Integration durch Sport" in Hamburg hat der Hamburger Sportbund seit 1990 Inhalte einer sportlichen Sozialarbeit entwickelt. Mit den Projektmaßnahmen unterstützt der HSB Sportvereine und Initiativen, die die Integration und den Dialog der Kulturen fördern. Dabei stehen bei der sozialräumlichen Programmarbeit folgende Punkte im Vordergrund:

  • Förderung des Dialogs zwischen Aufnahmegesellschaft und Zielgruppe
  • Soziales Engagement der Sportorganisationen, Förderung und Stärkung
  • Schaffung von langfristigen Bindungen an den Sport und den Sportverein
  • Positive Mitgestaltung des Integrationsprozesses über die Einbindung im ehrenamtlichen Bereich
  • Gesellschaftliche Einbindung in das lokale Gemeinwesen.

Durch Etablierung neuer Stützpunktvereine und Schaffung weiterer Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen sollen Zuwanderer und sozial Benachteiligte in und durch den organisierten Sport integriert werden. Das Verständnis füreinander steht im Mittelpunkt. Es werden langfristig Integrationsstrukturen unter Einbindung des organisierten Sports geschaffen und gefördert. In allen Altersstufen gilt es, Integrationshindernisse festzustellen und zu überwinden, den Kontakt zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund zu fördern und die Entwicklung von sozialen Kompetenzen und Lebensperspektiven zu unterstützen. Hierzu arbeitet der HSB sehr erfolgreich und kooperativ mit vielen Trägern, Vereinen und Institutionen in verschiedenen Stadtteilen zusammen.

Eine hohe Konzentration von Migrantinnen und Migranten in zahlreichen Hamburger Stadtteilen und die stetig ansteigende Anzahl von Menschen mit Migrationshintergrund macht es notwendig, das Programm noch weiter auszubauen. Der Bedarf an integrativen Maßnahmen in Hamburg ist beträchtlich und kann nur schwer von den bestehenden Vereinen, Trägern und sozialen Institutionen in den Stadtteilen aufgefangen werden. Der HSB hat sich zum Ziel gesetzt, die sportliche Sozialarbeit weiter zu intensivieren und sich vermehrt für sportlich integrative Angebote einzusetzen.

Das langfristig angelegte Programm „Integration durch Sport" wird in Hamburg aus den Mitteln des Bundesministeriums des Innern und der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und ist eigenverantwortlich an den HSB angegliedert.

 

Ansprechpartnerin

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DOSB

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Bundesministerium des Innern

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